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Kolonialismus-Reihe

Kolonialismus Extrem

Geschichten vom roten Meer, Bilder vom Pazifik

Ronald Daus

500 Jahre lang erforderte es eine angebliche "allgemeinmenschliche" Vernunft, daß die Beziehungen zwischen den Völkern der Erde so abliefen, wie es die Planer der Entdeckungen festgelegt hatten. Dies schloß selbst entlegenste Weltregionen wie das "Horn von Afrika" und die "Südsee" ein.
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Picture: Kolonialismus Extrem

Ein trügerisches Idyll

Vom Lebensstil am Kap der guten Hoffnung

Ursula Daus

Der kapholländische Lebensstil: eine Zusammensetzung aus Geborgenheit und Gewalt, aus Weltläufigkeit und Intoleranzt, aus Liebe und Haß, aus überwältigender Schönheit und abstoßendem Elend - ein "trügerisches Idyll".
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Picture: Ein trügerisches Idyll

La Guajira

Wie ein wildes Land erzählt wird

Ronald Daus

Ganz am nördlichen ende Südamerikas, an der Grenze zwischen Kolumbien und Venezuela, schiebt sich die Guajira-Halbinsel in die türkisblauen Wasser des karibischen Meers.
Berühmtheit erlangte die Guajira in den letzten 500 Jahren aufgrund ihrer wüstenartigen kakteenbestandenen Einöden und ihrer wilden Bewohner, den Guajiros.

Auch im 21. Jahrhundert gelten die von Drogenhändlern, Paramilitärs und rücksichtsloser wirtschaftlicher Ausbeutung ihrer Bodenschätze bedrohten Guajiros unter südamerikanischen Indiandern noch immer als die standhaftesten Verteidiger einer sehr originellen Lebensweise.
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Picture: La Guajira

Die Völker Polynesiens im 21. Jahrhundert

Hawaii, Tahiti, Marquesas, Osterinsel

Ursula Daus

Ein neues Selbstbewußtsein hat die Bewohner der polynesischen Inselwelt erfaßt. Es speist sich vor allem aus der Rückbesinnung auf ihre gemeinsamen Wurzeln. Und es drückt sich aus durch eine Stärkung ihrer Sprachen, ihrer Musik, ihrer Tänze, ihrer Kunst und ihrem jahrtausendealten neubelebten Wissen über ihre eigentliche Lebensgrundlage: das Leben mit dem sie umgebenden endlosen Ozean.
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Die Erfindung paradiesischer Inseln

Der Indische Ozean im 21. Jahrhundert

Ursula Daus

Die Studie beschäftigt sich mit der Frage, wie aus einst unwirtlichen, Jahrtausende lang von Menschen unbewohnten Eilanden zwischen Arabien, Afrika und Indien sogenannte "Inselparadiese" für Kurzzeitbewohner - Touristen, Zweithausbesitzer und reiche Wirtschaftsflüchtlinge – wurden und dieses Phänomen ihren derzeitigen Bewohnern den Lebensunterhalt und oft sogar einen relativen Wohlstand gewährleistet.

Im Fokus stehen dabei die Seychellen, Sansibar, die Comoren, Nosy Be bei Madagaskar, La Réunion, Mauritius und die Malediven.

Rückblenden in die Geschichte, hier vor allem die arabische, persische und indische Besiedlung sowie die europäische Kolonialgeschichte werden in Zusammenhang mit den aktuellen gesellschaftlichen Besonderheiten der einzelnen Inseln gesehen. Eine blühende aktuelle Literaturproduktion genauso wie die inseleigenen Welt-Musikszenen geben Auskunft über die Zukunftsvorstellungen ihrer in der Mehrheit jungen Bewohner.
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Die Spanier im Pazifik - reloaded

1520-2015

Ronald Daus, Ursula Daus

Die Entdeckung des Seewegs über den Pazifik bis zu den „Gewürzinseln“ Südostasiens durch den in spanischen Diensten stehenden portugiesischen Seefahrer Ferdinand Magellan im Jahr 1520 bestätigte die von höchster Seite bis zu diesem Zeitpunkt geleugnete Annahme, daß die Erde rund sei. Sie beendete auch die unangefochtene Monopolstellung der Portugiesen in Asien und verband über das größte der Weltmeere hinweg die Nachkommen eines Kulturraums, der seit der Wanderung ihrer Vorfahren über die Meerenge der Beringstraße sich in unterschiedlichster Form entwickelt hatten .

Doch die Spanier, die von nun an mit unablässigem Eifer in den großen pazifischen Raum vordrangen, ihre Eroberungen mit geographischen Namen beglaubigten und allen angetroffenen Bewohnern mit dem Etikett „Indio“ einen Einheitsstatus verpassten – wie sie es von Kolumbus gelernt hatten –, waren ausschließlich von Mißgeschicken, Unglück und dem Vergessen heimgesucht. Ob in den Marquesas-Inseln, den Salomonen, den Neuen Hebriden, in Neuguinea, den Marianen oder Karolinen. Nur in ihrer Erstentdeckung, dem „Pacifico hispanoamericano“, der Pazifikseite von Mittel- und Südamerika, und in den Philippinen, auf der asiatischen Seite des Pazifiks, konnten sie tatsächlich für Jahrhunderte die gesuchten Reichtümer anhäufen und die selbstgestellte Aufgabe der „Zivilisierung“ der „Indios“ vervollkommnen.

Dennoch finden sich auch im 21. Jahrhundert auf den von den Spaniern im 16. Jahrhundert entdeckten Inseln Melanesiens, Mikronesiens und Polynesiens noch vereinzelte Erinnerungsfetzen, Legenden und Artefakte. Diesen Reminiszenzen gehen die beiden Autoren in einer von West nach Ost gelegten Reiseroute nach, treffen auf Ausgefallenes, Abwegiges und Berührendes.
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Die Erfindung des Kolonialismus - revisited

Aktualisierte, erweiterte und überarbeitete Auflage

Ronald Daus

Mit diesem Buch halten die Leserinnen und Leser die aktualisierte, erweiterte und überarbeitete Version meines 1983 publizierten Bandes „Die Erfindung des Kolonialismus“ in Händen. Die Erforschung der Beweggründe, die zur ersten Globalisierung durch die Europäer führten, hat in Zeiten der zweiten Globalisierung im 21. Jahrhundert nichts von ihrer Brisanz verloren.
Denn die Grundlagen einer neuen Weltordnung basieren nicht mehr vorrangig auf dem Besitz territorialer Großreiche, sondern auf der Kontrolle von Informations-, Kapital-, Güter- und Menschenströmen. Diejenigen Globalstrategen, die in der Tradition der Seeherrschaft stehen, werden dabei wohl die Oberhand behalten. In der Nachfolge der europäischen Expansion verfahren sie nach dem Vorbild der ersten großen europäischen Kolonialmacht, Portugal. Es hatte sich mithilfe seiner Seestreitmacht und gezielt implantierter Brückenköpfe die Kontrolle der Waren- und Informationsströme zwischen Europa und Asien gesichert.
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