Es reicht nicht, nach allen gängigen Kriterien eine Weltstadt zu sein. Man muß sich auch überzeugend allen anderen Menschen, Städtern und Nicht-Städtern, als ein einzigartiges unverwechselbares Energiezentrum präsentieren. Um die Wende vom 20. zum 21. Jahrhundert sorgten dafür Literaten, Künstler, Architekten und manchmal auch Politiker und andere Repräsentanten des ultra-urbanen Showbusiness in der Regel dadurch, daß sie sich in der größtmöglichen Öffentlichkeit als äußerst originelle Einzelpersonen definierten. Jede Metropole brauchte ihre Typen, hatte ihr Lebensrezept und verführte so den Rest der Welt.
Zielgruppe: Vergleichende Kulturwissenschaftler, vergleichende Literaturwissenschaftler, Geographen, Urbanisten, Architekten Soziologen, Politologen, Politikberater.
Weitere Publikationen von Ronald Daus im "Verlagsprogramm", in der "Großstädte-Reihe" und der "Kolonialismus-Reihe".Aus dem Inhalt:
Teil 1:
Teil 2:
Teil 3
Teil 4

