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Manila

Essay über die Karriere einer Weltstadt

Ronald Daus

Manila - pointiert und gewitzt analysiert Ronald Daus in diesem Essay die geographischen, gesallschaftlichen und kulturellen Besonderheiten dieser "Collage-city", ihre malaiischen, spanischen und amerikanischen Elemente.
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Picture: Manila

Großstädte Außereuropas I

Das europätische Fundament

Ronald Daus

Weltstädte wie Buenos Aires, Rio de Janeiro, Hongkong, Singapur, Manila, Jakarta, Bombay, Kalkutta, Nairobi, Dakar und Lagos Verdanken ihr Entstehen der überseeischen Expansion europäischer Städte. In einem interkontinentalen Vergleich benennt Ronals Daus die einzelnen Kompositionselemente und die Prinzipien ihrer Einheitlichkeit.
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Picture: Großstädte Außereuropas I

Großstädte Aussereuropas II

Die Konstruktion des Nationalen

Ronald Daus

Wie sehen, hören, schmecken, fühlen und interpretieren Schriftsteller, Philosophen, Fotografen, Filmemacher, Maler, Musiker, Tänzer, Architekten, Subkulturbetreiber, Alltagskulturexperten, Wissenschaftler und Publizisten außereuropäischer Großstädte ihren gemeinsamen und ihren individuellen Existenzraum, ihre Metropole?

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Picture: Großstädte Aussereuropas II

Großstädte Außereuropas III

Lebenslust und Menschenleid

Ronald Daus

In diesem Buch stehen nicht die - sowohl chronologischen als auch logischen - Entwicklungen der zu einem Brennpunkt der Existenz in der Mitte, sondern die besonderen Bedingungen in den Großstädten Lateinamerikas, Asiens, Afrikas und Ozeaniens. Die außereuropäischen Metropolen werden zu Räumen für "Gefühle", dienen als Gelände für die Bahnen des "Schicksals". Hier werden die "Regeln des Spiels" eingeübt, perfektioniert, verändert, zerschlagen. Individuen und Gruppen erleben den Aufstieg, "das" Scheitern, "den" Ausstieg.
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Picture: Großstädte Außereuropas III

Neues aus der fließenden Welt

Japanische Ästhetik zum Ende des 20. Jahrhunderts: Stadt, Architektur, Mode & Sex

Ursula Daus

Welche Entwicklungen führen dazu, dass Japan als "Land der Post-Moderne" par excellence gelten konnte, wo sich, zufällig oder bewusst, die wichtigsten Elemente der ästhetischen und philosophischen Nach-Moderne zusammenfinden?
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Picture: Neues aus der fließenden Welt

Strandkultur statt Stadtkultur

Die Metropolen des Mittelmeers zu Beginn des 21. Jahrhunderts

Ronald Daus

"Stadt", "Hafen", "Strand" und "Meer" bilden eine Einheit. Die Zuwendung aller ans Meer, von Strandfanatikern ebensoo wie von Wasserscheuen, ist kein bloßes Phänomen mehr, sie ist faktische, ihrerseits Geschichte schaffende Energie geworden.
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Picture: Strandkultur statt Stadtkultur

Banlieue I

Freiräume in europäischen und aussereuropäischen Grossstädten. Europa: Paris, Berlin, Barcelona

Ronald Daus

"Banlieue - Freiräume in europäischen und außereuropäischen Großstädten" beschäftigt sich mit den Lebensräumen zwischen Kernstadt und Nicht-Stadt, der sogenannten Peripherie.
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Picture: Banlieue I

Banlieue II

Freiräume in europäischen und außereuropäischen Großstädten. Außereuropa: Rio de Janeiro, Douala, Bangkok

Ronald Daus

Die aufregendsten Umwälzungen - Innovationen und Kollapse - spielen sich im globalen Maßstab derzeit nicht in Europa, sondern im Umkreis der irrwitzigen Megastädte in Lateinamerika, Aquatorialafrika oder Südostasien ab.
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Picture: Banlieue II

Sehnsucht nach der Moderne.

Tropisches Art Déco (1925 - 1950)

Ursula Daus

Eine Untersuchung über den Siegeszug des Art Déco in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in den subtropischen und tropischen Regionen unserer Erde: In den meisten Publikationen zum Thema wurden diese Regionen entweder gar nicht oder nur sehr pauschal abgehandelt.
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Picture: Sehnsucht nach der Moderne.

Weltstädte (2. Auflage 2009)

Von der Norm zur Laune

Das Forschungsprojekt "Weltstädte" an der Freien Universität Berlin konzentriert sich auf drei repräsentative Aspekte des Weltstädtischen. Im ersten Band treten die klassischen Weltstädte und ihre Diversifikationen auf. Der zweite Band repräsentiert die atypischen Weltstädte an drei Aufsteigern. Im dritten Band werden "Weltstadtinszenierungen" anhand monomanischer Berichte aus Berlin, Paris, Mexiko-Stadt und Schanghai erörtert.

Die "Weltstadt", ein urdeutscher Begriff, macht Welt-Karriere. Er sucht sich neue Zuständigkeiten in Außereuropa. Seine Wanderung begann von den klassischen Weltstädten wie Paris, Berlin, London und Moskau über Aufsteiger wie New York, San Francisco, Rio de Janeiro, Schanghai und Bombay zu den kosmopolitischen Sonderformen wie Tijuana, Cancún und Dubai.

Zielgruppe: Urbanisten, vergleichende Kulturwissenschaftler, vergleichende Literaturwissenschaftler, Orientalisten, Romanisten, Soziologen, Ethnologen, Politologen, Politikberater, interessierte Laien
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Picture: Weltstädte (2. Auflage 2009)

Atypische Weltstädte (2. Auflage 2009)

Die Verlagerung des Vergnügens ins Exotische: Tijuana, Cancún, Dubai

Der 2. Band der "Weltstädte"-Studie widmet sich den "atypischen Weltstädten". Es hat sich in den letzten Jahrzehnten ein Typus von Weltstädten herausgebildet, die eine globale Bedeutung errungen haben, ohne sich dem früheren Anspruch zu unterwerfen, restlos alle Bedürfnisse ihrer Bewohner zu befriedigen. Sie spezialisierten sich auf eine perfekte Weise und boten dann jeweils etwas ganz Besonderes. Daraufhin strömten von überall Millionen Menschen zu ihnen, sowohl saisonal als auch für immer.

Zielgruppe: Urbanisten, vergleichende Kulturwissenschaftler, vergleichende Literaturwissenschaftler, Romanisten, Orientalisten, Soziologen, Ethnologen, Politologen, Politikberater, interessierte Laien

Weitere Publikationen von Ronald Daus im "Verlagsprogramm", in der "Großstädte-Reihe" und "Kolonialismus-Reihe".
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Picture: Atypische Weltstädte (2. Auflage 2009)

Weltstadtinszenierungen

Monomanische Berichte aus Berlin, Paris, Mexiko-Stadt und Schanghai

Ronald Daus

Dies ist der 3. Band des "Weltstädte"-Projekts, das vom Autor an der Freien Universität am Institut für Romanische Philologie durchgeführt wird. Der 1. Band "Weltstädte. Von der Norm zur Laune" erschien im Juni 2006; der 2. Band "Atypische Weltstädte. Die Verlagerung des Vergnügens ins Exotische: Tijuana, Cancún, Dubai" im Juni 2007.

Es reicht nicht, nach allen gängigen Kriterien eine Weltstadt zu sein. Man muß sich auch überzeugend allen anderen Menschen, Städtern und Nicht-Städtern, als ein einzigartiges unverwechselbares Energiezentrum präsentieren. Um die Wende vom 20. zum 21. Jahrhundert sorgten dafür Literaten, Künstler, Architekten und manchmal auch Politiker und andere Repräsentanten des ultra-urbanen Showbusiness in der Regel dadurch, daß sie sich in der größtmöglichen Öffentlichkeit als äußerst originelle Einzelpersonen definierten. Jede Metropole brauchte ihre Typen, hatte ihr Lebensrezept und verführte so den Rest der Welt.

Zielgruppe: Vergleichende Kulturwissenschaftler, vergleichende Literaturwissenschaftler, Geographen, Urbanisten, Architekten Soziologen, Politologen, Politikberater.

Weitere Publikationen von Ronald Daus im "Verlagsprogramm", in der "Großstädte-Reihe" und der "Kolonialismus-Reihe".
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Picture: Weltstadtinszenierungen

Die modernen Barbaren im Westen Chinas

Der neue Lebensstil in den Städten Yünnans, Tibets, Sinkiangs und entlang der Seidenstraße

Ursula Daus

Ausgewählt zur Teilname an der Sonderschau "Books on China" des Ehrengastes China bei der Frankfurter Buchmesse 2009.

Empfohlen zur 2. Auflage von dem bekannten deutschen Sinologen, Prof. Dr. W. Kubin, Universität Bonn.

Hintergrundanalyse zu den aktuellen Ereignissen in China.

Eine notwendige Lektüre zum Verständnis der
  • blutigen Unruhen in Xinjiang (Sinkiang) im Juli 2009
  • dem Aufstand der Mönche in Tibet und im Gansu-Korridor im Frühjahr 2008

    Wer heute eine Reise in den "wilden Westen" Chinas plant, sieht sich mit ähnlichen Verhältnissen konfrontiert wie sie bis Mitte des 20. Jahrhunderts Alltag waren. Ihr Ausgang ist alles in allem ungewiß. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts hat dort zwar die Aufholjagd der Modernisierung begonnen. Dennoch ist es den dominierenden Han-Chinesen nicht gelungen, die einst als Barbaren bezeichneten Völker tatsächlich in das von der herrschenden kommunistischen Partei vorgegebene Lebenskonzept einzubinden.

    Die vorliegende Untersuchung konzentriert sich auf die äußeren und inneren Veränderungen der Lebensweise unter den von den Chinesen einst als "Barbaren" diffamierten sogenannten Minderheitenvölkern im Westen Chinas, in Yünnan, Tibet, Qinghai, Gansu, Sinkiang und entlang der Seidenstraße.
    Der Alltag im modernen China gestaltet sich in der Osthälfte des Reiches "auf Weltniveau". Doch seit Millionen von Han-Chinesen zwischen Lhasa und Urumtschi angesiedelt wurden, erreichen nun auch die "Wohltaten" des Ostens den Westen. Hinter den oftmals nur einen einzigen Straßenzug breiten Glitzerfassaden findet sich noch immer das historisch gewachsene Sammelsurium einheimischer Lebensarten, was vom starken Überlebenswillen der ehemaligen Barbarenvölker an den Rändern des chinesischen Reiches auch im 21. Jahrhundert zeugt.

    Zielgruppe: Sinologen, Tibetologen, vergleichende Kulturwissenschaftler, vergleichende Literaturwissenschaftler, Soziologen, Ethnologen, Anthropologen, Archäologen, Tourismusexperten, Politologen, Politikberater und Leserinnen und Leser, die schon immer von einer Reise in die Regionen der "modernen Barbaren im Westen Chinas" träumten.

    Empfohlen in GEOSpecial "Seidenstrasse", 2007

    Weitere Publikationen von Ursula Daus im "Verlagsprogramm", in der "Großstädte-Reihe" und der "Kolonialismus-Reihe".
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    Picture: Die modernen Barbaren im Westen Chinas

    Neo-Eklektizismus

    Auf der Suche nach einer Ästhetik für das 21. Jahrhundert

    Ursula Daus

    "Neo-Eklektizismus" ist als Fortsetzungsband von "Sehnsucht nach der Moderne. Tropisches Art Déco 1925-1950" angelegt und beschäftigt sich mit der Frage nach einer Ästhetik in einer von globalem "Lifestyle" geprägten Welt mit Einsprengseln regionaler und lokaler Restkultur.

    Während die Postmoderne noch die Moderne "assemblierte", sich an ihr "bediente" oder sie "geplündert" hat, zeigt der Neo-Eklektizismus im 21. Jahrhundert nostalgische, rückwärtsgewandte, zukunftsscheue Tendenzen unter Ausnutzung der zeitgenössischen Hochtechnologie. Sein Charakteristikum ist "Restauration" eines virtuellen Idylls.
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    Neue Stadtbilder – Neue Gefühle [Band 1]

    Europäische Stadtanlagen als Weltmodell

    Ronald Daus

    Die dreibändige Serie "Neue Stadtbilder - Neue Gefühle" zeigt, daß sich ein neues System des Verständnisses großer Städte rund um den Erdball in Gang gesetzt hat.

    Der erste Band befasst sich mit den "steinernen" Ursprüngen der Megametropolen in Amerika, Asien, Afrika und Ozeanien im Zuge des europäischen Kolonialismus. Am Beispiel einer der derzeit teuersten Metropolen der Welt, der angolanischen Hauptstadt Luanda, wird die historische Synthese in die Zukunft transportiert. Ausdruck dafür sind in der II. Dekade des 21. Jahrhunderts neben einer spekulativ überbordenden architektonischen Stadtlandschaft eine boomende Literatur-, Kunst- und Musikszene, als deren kosmopolitischster Vertreter der angolanische Schriftsteller José Eduardo Agualusa gilt.
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    Neue Stadtbilder – Neue Gefühle [Band 2]

    Die Package-City: Berlin

    Ronald Daus

    Die dreibändige Serie "Neue Stadtbilder - Neue Gefühle zeigt, daß sich ein neues System des Verständnisses großer Städte rund um den Erdball in Gang gesetzt hat.

    Der zweite Band befasst sich mit der protoypischen "Package-City" am Beispiel Berlins.

    Die "Package"-Methode nimmt oft ganz beliebige Fragmente "spielerisch" wahr. Es gibt weder Vergangenheit noch Zukunft, allenfalls den Plan rasch organisierter "Events". Stadtplaner, Architekten, aber auch Künstler und Literaten antworten auf diese geplanten Spontan-Inszenierungen ebenso pragmatisch wie hilflos.

    In dem Reigen der Weltmetropolen gehört deshalb Berlin zu einer der kuriosesten Stadtschöpfungen des 21. Jahrhunderts.
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    Neue Stadtbilder – Neue Gefühle [Band 3]

    Das permanente Chaos

    Ronald Daus

    Die dreibändige Serie "Neue Stadtbilder - Neue Gefühle" zeigt, daß sich ein neues System des Verständnisses großer Städte rund um den Erdball in Gang gesetzt hat.

    Der 3. Band "Das permanente Chaos" befasst sich mit den aktuellen Megametropolen des Globus. Beschreibend und analysierend, intellektuell und künstlerisch verläuft der Weg Richtung Osten bis nach Eurasien: Berlin, Warschau, Minsk, Moskau, Bischkek, Almaty und Astana heißen die Stationen. In eine großangelegten Volte kehrt dann der Blick zurück aufs Ganze, auf die extrem inspirierenden Großstädte des Orients, Asiens, Afrikas und Lateinamerikas: Wien, Istanbul, Teheran, Bombay, Chengdu, Peking, Johannesburg, Kapstadt, Manaus, Caracas.
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    Ankündigung: Durban

    Essay über eine Weltstadt im toten Winkel

    Ronald Daus, Ursula Daus

    Die südafrikanische Metropole Durban wurde 2015 von der UNESCO zu einer der "7 Wonders Cities" gewählt. Dieser Titel wird verliehen für "Städte, die die Errungenschaften und Hoffnungen des 21. Jahrhunderts am besten repräsentieren".

    Mit dieser Auszeichnung war es einer von der Weltöffentlichkeit bisher weitgehend unbeachteten Hafenstadt am Indischen Ozean gelungen, ihr Image wirkungsvoll und grundlegend für ihre Einwohner und ihre Besucher zu verändern.

    Die Monographie "Durban - Essay über eine Weltstadt im toten Winkel", 2017, erscheint zum 30jährigen Jubiläum der ersten Stadtmonographie in unserem Verlag im Jahr 1987: "Manila - Essay über die Karriere einer Weltstadt" von Ronald Daus.


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    Kolonialismus Extrem

    Geschichten vom roten Meer, Bilder vom Pazifik

    Ronald Daus

    500 Jahre lang erforderte es eine angebliche "allgemeinmenschliche" Vernunft, daß die Beziehungen zwischen den Völkern der Erde so abliefen, wie es die Planer der Entdeckungen festgelegt hatten. Dies schloß selbst entlegenste Weltregionen wie das "Horn von Afrika" und die "Südsee" ein.
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    Picture: Kolonialismus Extrem

    Ein trügerisches Idyll

    Vom Lebensstil am Kap der guten Hoffnung

    Ursula Daus

    Der kapholländische Lebensstil: eine Zusammensetzung aus Geborgenheit und Gewalt, aus Weltläufigkeit und Intoleranzt, aus Liebe und Haß, aus überwältigender Schönheit und abstoßendem Elend - ein "trügerisches Idyll".
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    Picture: Ein trügerisches Idyll

    La Guajira

    Wie ein wildes Land erzählt wird

    Ronald Daus

    Ganz am nördlichen ende Südamerikas, an der Grenze zwischen Kolumbien und Venezuela, schiebt sich die Guajira-Halbinsel in die türkisblauen Wasser des karibischen Meers.
    Berühmtheit erlangte die Guajira in den letzten 500 Jahren aufgrund ihrer wüstenartigen kakteenbestandenen Einöden und ihrer wilden Bewohner, den Guajiros.

    Auch im 21. Jahrhundert gelten die von Drogenhändlern, Paramilitärs und rücksichtsloser wirtschaftlicher Ausbeutung ihrer Bodenschätze bedrohten Guajiros unter südamerikanischen Indiandern noch immer als die standhaftesten Verteidiger einer sehr originellen Lebensweise.
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    Picture: La Guajira

    Die Völker Polynesiens im 21. Jahrhundert

    Hawaii, Tahiti, Marquesas, Osterinsel

    Ursula Daus

    Ein neues Selbstbewußtsein hat die Bewohner der polynesischen Inselwelt erfaßt. Es speist sich vor allem aus der Rückbesinnung auf ihre gemeinsamen Wurzeln. Und es drückt sich aus durch eine Stärkung ihrer Sprachen, ihrer Musik, ihrer Tänze, ihrer Kunst und ihrem jahrtausendealten neubelebten Wissen über ihre eigentliche Lebensgrundlage: das Leben mit dem sie umgebenden endlosen Ozean.
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    Die Erfindung paradiesischer Inseln

    Der Indische Ozean im 21. Jahrhundert

    Ursula Daus

    Die Studie beschäftigt sich mit der Frage, wie aus einst unwirtlichen, Jahrtausende lang von Menschen unbewohnten Eilanden zwischen Arabien, Afrika und Indien sogenannte "Inselparadiese" für Kurzzeitbewohner - Touristen, Zweithausbesitzer und reiche Wirtschaftsflüchtlinge – wurden und dieses Phänomen ihren derzeitigen Bewohnern den Lebensunterhalt und oft sogar einen relativen Wohlstand gewährleistet.

    Im Fokus stehen dabei die Seychellen, Sansibar, die Comoren, Nosy Be bei Madagaskar, La Réunion, Mauritius und die Malediven.

    Rückblenden in die Geschichte, hier vor allem die arabische, persische und indische Besiedlung sowie die europäische Kolonialgeschichte werden in Zusammenhang mit den aktuellen gesellschaftlichen Besonderheiten der einzelnen Inseln gesehen. Eine blühende aktuelle Literaturproduktion genauso wie die inseleigenen Welt-Musikszenen geben Auskunft über die Zukunftsvorstellungen ihrer in der Mehrheit jungen Bewohner.
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    Die Spanier im Pazifik - reloaded

    1520-2015

    Ronald Daus, Ursula Daus

    Die Entdeckung des Seewegs über den Pazifik bis zu den „Gewürzinseln“ Südostasiens durch den in spanischen Diensten stehenden portugiesischen Seefahrer Ferdinand Magellan im Jahr 1520 bestätigte die von höchster Seite bis zu diesem Zeitpunkt geleugnete Annahme, daß die Erde rund sei. Sie beendete auch die unangefochtene Monopolstellung der Portugiesen in Asien und verband über das größte der Weltmeere hinweg die Nachkommen eines Kulturraums, der seit der Wanderung ihrer Vorfahren über die Meerenge der Beringstraße sich in unterschiedlichster Form entwickelt hatten .

    Doch die Spanier, die von nun an mit unablässigem Eifer in den großen pazifischen Raum vordrangen, ihre Eroberungen mit geographischen Namen beglaubigten und allen angetroffenen Bewohnern mit dem Etikett „Indio“ einen Einheitsstatus verpassten – wie sie es von Kolumbus gelernt hatten –, waren ausschließlich von Mißgeschicken, Unglück und dem Vergessen heimgesucht. Ob in den Marquesas-Inseln, den Salomonen, den Neuen Hebriden, in Neuguinea, den Marianen oder Karolinen. Nur in ihrer Erstentdeckung, dem „Pacifico hispanoamericano“, der Pazifikseite von Mittel- und Südamerika, und in den Philippinen, auf der asiatischen Seite des Pazifiks, konnten sie tatsächlich für Jahrhunderte die gesuchten Reichtümer anhäufen und die selbstgestellte Aufgabe der „Zivilisierung“ der „Indios“ vervollkommnen.

    Dennoch finden sich auch im 21. Jahrhundert auf den von den Spaniern im 16. Jahrhundert entdeckten Inseln Melanesiens, Mikronesiens und Polynesiens noch vereinzelte Erinnerungsfetzen, Legenden und Artefakte. Diesen Reminiszenzen gehen die beiden Autoren in einer von West nach Ost gelegten Reiseroute nach, treffen auf Ausgefallenes, Abwegiges und Berührendes.
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    Die Erfindung des Kolonialismus - revisited

    Aktualisierte, erweiterte und überarbeitete Auflage

    Ronald Daus

    Mit diesem Buch halten die Leserinnen und Leser die aktualisierte, erweiterte und überarbeitete Version meines 1983 publizierten Bandes „Die Erfindung des Kolonialismus“ in Händen. Die Erforschung der Beweggründe, die zur ersten Globalisierung durch die Europäer führten, hat in Zeiten der zweiten Globalisierung im 21. Jahrhundert nichts von ihrer Brisanz verloren.
    Denn die Grundlagen einer neuen Weltordnung basieren nicht mehr vorrangig auf dem Besitz territorialer Großreiche, sondern auf der Kontrolle von Informations-, Kapital-, Güter- und Menschenströmen. Diejenigen Globalstrategen, die in der Tradition der Seeherrschaft stehen, werden dabei wohl die Oberhand behalten. In der Nachfolge der europäischen Expansion verfahren sie nach dem Vorbild der ersten großen europäischen Kolonialmacht, Portugal. Es hatte sich mithilfe seiner Seestreitmacht und gezielt implantierter Brückenköpfe die Kontrolle der Waren- und Informationsströme zwischen Europa und Asien gesichert.
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    Zwischenzeit

    13 Berliner Grotesken

    öz (ödes zentrum)

    Entstehungsjahr 1992
    gültig für 1994, 1995, 1998, 2002
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    Picture: Zwischenzeit

    Walkabout

    Weltreisen im 20. Jahrhundert

    Ronald Daus

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    Am Äquator

    Tagebuch einer Forschungsreise

    Ursula Daus

    Das Tagebuch einer Forschungsreise durch Zentralafrika: 2° nördlicher Breite - 2° südlicher Breite.
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    Picture: Am Äquator

    Kosmopolis - Interkulturelle Zeitschrift aus Berlin 1

    Thema: "Briefe aus ... (aller Welt)"

    Ronald Daus, Ursula Daus

    Kosmopolis ist eine fiktive metropole, die von Kosmopoliten, Menschen unterschiedlicher Herrkunft, Sprache, Kultur bewohnt wird. Die Zeitschrift Kosmopolis skizziert, analysiert und interpretiert - aus der Mitte Berlins.
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    Kosmopolis - Interkulturelle Zeitschrift aus Berlin 2

    Thema: "Mode und Mord"

    Ronald Daus, Ursula Daus, Dmitrij Chmelnizki, Miriam Daus, Jorge "Sabanero" Gómez, Nathalie Villain

    Kosmopolis ist eine fiktive metropole, die von Kosmopoliten, Menschen unterschiedlicher Herrkunft, Sprache, Kultur bewohnt wird. Die Zeitschrift Kosmopolis skizziert, analysiert und interpretiert - aus der Mitte Berlins.
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    Picture: Kosmopolis - Interkulturelle Zeitschrift aus Berlin 2

    Kosmopolis - Interkulturelle Zeitschrift aus Berlin 3

    Thema: "Lob der Leidenschaft"

    Ronald Daus, Ursula Daus, Dmitrij Chmelnizki, Hermann Herlinghaus, Barbara Freytag, Aleksandr Kopanev, Ludovico Vartema

    Kosmopolis 3/1998 widmet sich dem Thema: Lob der Leidenschaft. In einer von "Rationalität" und "logik" bestimmten Welt ist es an der Zeit, endlich wieder das Hohe Lied der Leidenschaft anzustimmen.
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    Picture: Kosmopolis - Interkulturelle Zeitschrift aus Berlin 3

    Kosmopolis - Interkulturelle Zeitschrift aus Berlin 4

    Thema: Tropisches Feeling

    Ronald Daus, Ursula Daus, Dmitrij Chmelnizki, Ralph Boxer, Hermann Herlinghaus, Luis Pulido Ritter

    Kosmopolis ist eine fiktive metropole, die von Kosmopoliten, Menschen unterschiedlicher Herrkunft, Sprache, Kultur bewohnt wird. Die Zeitschrift Kosmopolis skizziert, analysiert und interpretiert - aus der Mitte Berlins.
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    Picture: Kosmopolis - Interkulturelle Zeitschrift aus Berlin 4

    Kosmopolis - Interkulturelle Zeitschrift aus Berlin 5/6

    Thema: Chroniken - Antichroniken

    Ronald Daus, Ursula Daus, Dmitrij Chmelnizki, Naim Kattan, Théo Lonzo, Manuel Vázquez Montalbán

    Kosmopolis ist eine fiktive metropole, die von Kosmopoliten, Menschen unterschiedlicher Herrkunft, Sprache, Kultur bewohnt wird. Die Zeitschrift Kosmopolis skizziert, analysiert und interpretiert - aus der Mitte Berlins.
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    Picture: Kosmopolis - Interkulturelle Zeitschrift aus Berlin 5/6

    Kosmopolis - Interkulturelle Zeitschrift aus Berlin 7/8

    Thema: "Phantasie & Nackte Wahrheit"

    Schon Aristoteles galt die Phantasie als Vermittlungsinstanz zwischen Sinnlichkeit und Geist. Der deutsche Philosoph Kant adelte sie gar in Form einer Theorie der Einbildungskraft. Phantasiebegabt und wahrheitsdurstig verweisen die Beiträge auf die "nackte" Wahrheit, die sich hinter allen Ideen, Bildern und Lügen verborgen halten.
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    Kosmopolis - Interkulturelle Zeitschrift aus Berlin 9

    Himmelhochjauchzendzutodebetrübt

    Leichtigkeit und Schwere wühlen derzeit gleichberechtigt in der gepeinigten Seele der vernetzten Menschheit. Euphorische Fortschrittsrhetorik faselt vom perfekten menschen. Vielleicht sind die extremen Hhen und Tiefen jedoch nur Beschreibungen eines allumfassenden Lebens, wie sie von unseren modernen und postmodernen Autoren geäußert werden.
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    Kosmopolis - Interkulturelle Zeitschrift aus Berlin 10

    Vom Segen des Atheismus

    Die Globalisierung des "American Way of Life and Lies" scheint heute, krass anachronistisch, einem Bündel atavistischer Fundamentalismen zu weichen. Absurderweise feiert ausgerechnet der Glaube an nicht eine, sondern gleich an viele unfehlbare Religionen seine Wiederauferstehung. Der Kosmopolit wird sich den Grenzen sener egenen Gewißtheit bewußt, weil er immer das "Ganze" kennenlernt. Im Extremfall mach tihn das zu einem Atheisten. Zeitweise ersetzt er alle Ansprüche von Vorwegglauben, Tradtion und determinierter Erwartung.
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    Kosmopolis - Interkulturelle Zeitschrift aus Berlin 11/12

    Décor Asiatique

    Asien ist "in". Asien inspiriert durch "große "Perspektiven". Doch an seinen feingeschnittenen Zutaten beißen sich die Eropäer bis heute die Zähen aus. Asien scheint sich immer selbst genug zu sein. Asiatische Künstler blicken immer nur nach Europa, um ihre individuelle Neugier zu befriedigen. Also ist der Blick von Asien nach Europa genauso durch Exotismen eingefärbt wie umgekehrt.

    Die ganze Fülle von KOSMOPOLIS 1-12 findet sich am Schluß des Heftes in einem Gesamtverzeichnis: Inhalte, Namens- und Ortsregister und alle bisherigen Buchrezensionen.
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    Kosmopolis - Interkulturelle Zeitschrift aus Berlin 13/14

    Widerstand durch Stil

    In Zeiten der Globalisierung behaupten sich lokale und regionale Eigenarten. Von den "ewigen Pionieren" in Argentinien und Québec bis zu den Beduinen der arabischen Halbinsel, die zwischen "Foodstuff & Luxuries" wählen können, reicht die Breite der behandelten Themen. Aber auch der Widerstand gegen Bürgerkrieg und Mißhandlung im Kongo oder stilistische Neubesinnung in abgelegenen Hochtälen des tibetischen Himalaya finden Eingang in unser Heft. "Widerstand durch Stil" bedeutet, der Ästhetik eine Hauptrolle bei der Identitätsbehauptung einzuräumen.
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    Kosmopolis - Interkulturelle Zeitschrift aus Berlin 15

    Der Sinn des Reisens

    Berühmte Reisende verließen ihre Heimat auf der Suche nach Reichtümern, neuen Kontinenten oder erotischen Abenteuern. Nach ihrer Rückkehr berichteten sie von ihren Erlebnissen. Wenn sie auch nicht immer wahr waren, so waren sie meist aufregend und manchmal lehrreich.
    Auf der Suche nach einem Sinn f das reisen im 21. Jahrhundert macht man sich erst, nachdem die Welt entdeckt, erforscht, beschrieben und standardisiert worden war. Selbsterfinderisch begeben sich unsere Autoren auf die Reise im Internet, in Büchern, in Filmen, Fotografien - und in der Realität.
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    Kosmopolis - Interkulturelle Zeitschrift aus Berlin 16

    Die Verlockung des Tribalen

    Der "Tribalismus" ist in voller Blüte. Internationale Schlagzeilen aus dem Jahr 2006 belegene seine ungebrochene und weitgefächerte Vitalität.
    Unsere Autoren fanden die Verlockungen des modernen Tribalismus auf der russischen Halbinsel Kamtschatka, im karibischen "Rentner-Paradies" Curacao, in West-Papua auf Neuguinea und in zahlreichen Ausstellungen und Büchern von Berlin über Paris bis nach Tibet.
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    Kosmopolis - Interkulturelle Zeitschrift aus Berlin 17

    Einsame Kosmopoliten - 10 Jahre Kosmopolis

    Ein neuer Service für unsere Leserinnen und Leser.
    Sie finden ab sofort Textauszüge unserer Artikel und Rezensionen auf diesen Seiten, die mit den publizierenden Verlagen verlinkt sind.

    Wir feiern das 10jährige Erscheinen von "KOSMOPOLIS – Interkulturelle Zeitschrift aus Berlin".

    1797 charakterisierte der Herausgeber der Zeitschrift "Der Kosmopolit, eine Monatszeitschrift zur Beförderung wahrer und allgemeiner Humanität" in Halle einen idealen Kosmopoliten so: "Der Charakter des Kosmopoliten ist Unparteilichkeit, Wahrheitsliebe und Freimütigkeit".

    1997 – genau zweihundert Jahre später - erschien die erste Ausgabe von KOSMOPOLIS – Interkulturelle Zeitschrift aus Berlin zum Thema "Briefe aus (aller Welt)". Es schrieben uns "Kosmopoliten" von Berlin über St. Petersburg, Addis Abeba, Rio der Janeiro, Sanaa, Boston, Rom und Bukarest. Denn nur wer die Sichtweisen des Anderen seiner eigenen Perspektive zugesellt, ist in der Lage, etwas über den Anderen und über sich zu erfahren.
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    Kosmopolis - Interkulturelle Zeitschrift aus Berlin 18/19

    Literarische Arktis/ Antarktis

    Literarisches zu Arktis und Antarktis zwischen dem "weißen Paradies" und dem "letzten Paradies".

    Suchten die Menschen das Paradies bisher in warmen und freundlichen Regionen der Erde, wo in üppigen "Gärten Eden" ein Leben ohne Anstrengung und Arbeit lockte, hat sich die Zielrichtung verändert. Das Paradies, der "Ort der Unschuld" wird immer öfter in eiskalten, unwirtlichen, natürlicherweise für den Menschen nur sehr schwer bewohnbaren oder gar nicht mehr bewohnbaren Regionen vermutet. Die Unmöglichkeit eines angenehmen Lebens in der Arktis oder Antarktis macht sie zu einem präferierten Ort der Sehnsucht, der Imagination, der Illlusion.

    Gleichzeitig häufen sich über den realen Polen unserer Erde gewaltige Bücherberge wie auftauchende Eisberge, die immer wieder aufs Neue das Unvergleichliche, Besondere oder Unersetzbare dieser menschenfeindlichen Landschaften betonen und im selben Atemzug den unvermeindlichen Untergang beschwören.
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    KOSMOPOLIS - Interkulturelle Zeitschrift aus Berlin 20/2010

    Anonymus/Anonyma

    In der Ära der Hypervisibilität des Individuums im Internet und der von Politikern und Technokraten vorangetriebenen absoluten Transparenz des Einzelnen scheint es an der Zeit, endlich einmal wieder das hohe Lied der Anonymität zu singen.

    Meisterwerke von "Anonymus" oder "Anonyma" zierten über Jahrhunderte Stundenbücher, Klostermauern, Palastwände und Bücher in Bibliotheken.

    Das Anonyme unserer Zeit brachte und bringt weniger Kunstvolles, manchmal sogar Erschreckendes hervor. So jedenfalls bringt es die Literaturnobelpreisträgerin 2009, Herta Müller zum Ausdruck. Auch die erzwungene Anonymität von Künstlern und Intelektuellen unter Stalin oder gar der Raub ihres Werkes und ihres Lebens fallen unter diese Rubrik.
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    KOSMOPOLIS - Interkulturelle Zeitschrift aus Berlin 21-22/2011

    Genial

    Ronald Daus, Ursula Daus, Dmitrij Chmelnizki, Ralph Boxer

  • "KOSMOPOLIS - Interkulturelle Zeitschrift aus Berlin ist einzigartig auf dem deutschen Zeitschriftenmarkt". Dr. Christine Waiblinger, Public Relations Manager, Taschen Verlag, Köln



    Angesichts der vernetzten Flut von Geistreichem und Banalem stellt sich einmal mehr die Frage nach dem wahrhaft Außerordentlichen, dem Genialen. Kann es in der aktuellen Gleichwertigkeit von Alltag, Hype und völlig überschätzten Geistesblitzen überhaupt noch einen genialischen Moment geben?

    Aus der Geschichte kennen wir die Definition eines Genies und dessen typischen Vertretern: „Das Genie vollendet, par excellence, was die Natur selbst nicht hatte zum Abschluß bringen können.“ Im abendländischen Kulturkreis gehörten Dichter, Philosophen, Maler, Musiker, Wissenschaftler, Ingenieure und einige wenige Politiker zu den anerkannten Genies.

    Wer heute nach diesen Ausnahmemenschen Ausschau hält, findet sich schnell wieder auf der Seite der „Border crossers“, der „Autisten“, der „Bizarren“, der snobistischen „Verweigerer“ oder gar der „Ausgestoßenen“. Genies zeichnen sich durch besonders intensive Gefühle, Vorstellungen oder Erinnerungen aus, deren Intensität bei Normalsterblichen eher Angst als Bewunderung auslöst. „Keiner muß heute mehr ein Genie sein“, heißt somit auch folgerichtig unser erster Beitrag in diesem Heft.

    Doch immer wieder machen sich einige „Unbelehrbare“ daran, dem Geniekult auf ihre ganz eigene Art zu frönen. Wir haben sie in dieser Ausgabe versammelt, vom Literaturnobelpreisträger 2010 bis zu einem jungen Zeichentalent, das ein Genie aus einem vergangenen Jahrhundert mit seiner Arbeit würdigt. Auch die lange im Westen belächelten, heute als mediale Erneuerer gefeierten Regisseure, Choreographen und Superstars von Bollywood zieren unser Tableau. Und natürlich feiern wie die unsterblichen Kunstgenies, die in Zeiten der geschmacklichen Beliebigkeit ästhetischen Halt bieten können.
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    KOSMOPOLIS - Interkulturelle Zeitschrift aus Berlin 23/2012

    Impotente Götter

    "KOSMOPOLIS - Interkulturelle Zeitschrift aus Berlin ist einzigartig auf dem deutschen Zeitschriftenmarkt". Dr. Christine Waiblinger, Public Relations Manager, Taschen Verlag, Köln


    Hier ein Vorgeschmack auf die nächste Ausgabe , die auch im Zeichen der EURO 2012, der Fussballeuropameisterschaft in der Ukraine und zahlreichen Buchveröffentlichungen zur Ukraine anlässliche der Leipziger Buchmesse steht.

    „Mit Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens“, dichtete Friedrich Schiller in seinem Drama „Die Jungfrau von Orleans“. So spontan dieser Ausruf des englischen Feldherrn Talbot angesichts seiner Niederlage gegen die Truppen der Franzosen unter Anführung dieser Kriegerin war, so spontan kann man derzeit die vollkommene Ohnmacht all unserer einstigen Götter und unserer aktuellen gottähnlichen Ikonen angesichts des irdischen Chaos konstatieren.

    Die Ablösung von überirdischem Glanz und Herrlichkeit durch die absolute Paradiessuche im Hier und Jetzt zeitigte den vollständigen Verlust göttlicher Allmacht. Erfolgreich begann die Entmachtung des Pantheons bereits zur Zeit der Antike. Ein alleinseeligmachender Gott setzte sich an seine Stelle, bis auch er im Zeitalter der Aufklärung den allzu menschlichen Ideologien unter dem Banner der Vernunft geopfert wurde.

    Mit dem Ende der Ideologienvielfalt und dem Sieg eines eindimensionalen globalen Kapitalismus hat nun wieder – ganz wie einst im Alten Testament – das Geld als Goldenes Kalb den höchsten Altar erklommen. „Wer sich wehrt, lebt verkehrt“, heißt der abgewandelte Revoluzzerspruch der Alt-68iger heute.

    Mit dem virtuellen Rüstzeug des weltweiten Netzes scheint dem Einzelnen eine Waffe gegen Ungerechtigkeit und Willkür an die Hand gegeben zu sein - wie der „Arabische Frühling“ 2011 zu belegen glaubte. Kann wieder einmal ein unsichtbarer Ersatzgott die Ohnmacht seiner Vorläufer in ein potentes Machtzentrum verwandeln? Unsere Autorinnen und Autoren gehen in ihren Beiträgen dem Verlust der Allmacht der Götter über die Jahrtausende nach – von Afghanistan bis in die Ukraine, von Brasilien bis zum krisengeschüttelten Griechenland des 21. Jahrhunderts, das ausgerechnet von diesen einst mächtigen Göttern gänzlich der Willkür virtueller Kräfte überlassen wird.
    red

    Im Schatten der Götter. Ukrainische Notizen 2012
    Kretische Impressionen. Wo der Raub der Europa endete.
    Das Ende der Schamanenkraft. Amazonas-Indianer retten den Urwald per Internet
    In Berlin und anderswo
    Neue Bücher mit zahlreiche Neuerscheinungen auch zur Ukraine, aus dem Taschen-Verlag Köln, von Kehrer Heidelberg, HatjeCantz aus Ostfildern, Unionsverlag Zürich, edition fotoTAPETA Berlin, u.v.a.m.
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    KOSMOPOLIS - Interkulturelle Zeitschrift aus Berlin 24-25/2013

    Weltenbummler

    Zwei der berühmtesten Weltenbummler verdanken wir den Gebrüdern Grimm. Die Protagonisten von „Hans im Glück“ und „Von einem der auszog, das Fürchten zu lernen“ repräsentieren die beiden extremen Pole dieser Spezie im deutschen Sprachraum. Während die Franzosen des 19. Jahrhunderts in Literatur und Kunst dem eleganten Flaneur, dem Stadtbummler, huldigten, suchten die romantischen Geister aus den provinziellen deutschen Kleinstaaten ihr Heil in der weiten Welt.
    Einer Weltenbummlerin oder einem Weltenbummler ist die Reise selbst wichtiger als das Ziel. Sie oder er kann offen und flexibel auf die am Wegesrand auftauchenden Eindrücke und Erlebnisse reagieren. Das Zeitbudget und die Aufnahmefähigkeit scheinen unbegrenzt.
    Der von festen Orts- und Zeitvorgaben gehetzte Pauschaltourist des 21. Jahrhunderts hält sich oftmals ebenfalls für einen Weltenbummler, nämlich dann, wenn sein Reiseziel nur weit genug von der Heimat entfernt liegt. So fühlten sich zum Beispiel die Musiker einer bayrischen Blaskapelle ganz weltenbummlerisch, weil sie der reguläre Flugplan von Neuseeland mit einem Zwischenstopp auf der polynesischen Insel Rarotonga zurück nach Europa führte.
    Die Weltenbummler, denen sich unsere Autorinnen und Autoren widmen, sind keine Zufallsreisenden. Sie ließen sich entlang ihrer Reiserouten auf vielerlei Impressionen ein, wie der französische Maler Paul Jacoulet in Japan und Mikronesien, wie der berühmte Einwickelkünstler Christo in Abu Dhabi, wie weitgereiste Architekten und Designer auf der Suche nach einem neuen Stil für das 21. Jahrhundert in Acapulco. Eine andere Sorte von Weltenbummlern finden sich in den Drogenkurieren zwischen Mexiko, den USA und Europa oder in ihren Bossen und anderen Unterweltsgestalten, die auf der ständigen Suche nach Möglichkeiten einer „sauberen“ Geldanlage sind.
    Unsere Leserinnen und Leser erwarten in dieser Ausgabe Geschichten von Weltenbummlern sowohl der schönen Künsten als auch der schweren Verbrechen.
    red
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    KOSMOPOLIS - Interkulturelle Zeitschrift aus Berlin 26-27/2014

    Fiktion oder Nicht-Fiktion

    „Sein oder Nicht-Sein“ – „Fiktion oder Nicht-Fiktion“, das ist in dieser Ausgabe die Frage.

    Wer sich mit Realität im 21. Jahrhundert auseinandersetzt, findet sich sehr schnell in der virtuellen Realität wieder. Sie ist dabei, einen großen Teil des realen Lebens zu ersetzen. Ganz anders bei dem Gegensatzpaar „Fiktion/Nicht-Fiktion“. Hier stoßen zwei Aspekte unserer geistigen Auseinandersetzung mit der Realität aufeinander, die von Denkern seit der Antike bis heute durch mehr als drei Jahrtausende spitzfindig unterschieden werden.

    Unsere Autoren machen sich genau in diesem Spannungsfeld zwischen Fiktion und Nicht-Fiktion auf die Suche nach Antworten – und die sind nicht immer eindeutig.

    Mächtige Beton- und Bronzeskulpturen in Sulawesi dienen eher der Fiktionalisierung von Geschichte als ihrer Erklärung. Der „Orientalischen Despotie im Harem“ durch ein Bündel an vorurteilsbeladenen Nachweisen aus der Geschichte nahezukommen, bleibt bis ins 21. Jahrhundert ein Wagnis der Aufklärung. Dem brasilianischen Autor Jorge Amado sein tatsächliches Leben abzuerkennen, indem man ihn in einen Protagonisten seiner Romane verwandelt, ist in Brasilien gelungen. Der kubanische Schriftsteller Leonardo Padura kann nicht oft genug betonen, daß ein kleines Gemälde von Rembrandt in einem seiner Romane einzig und allein auf seiner fiktionalen Phantasie beruht. Der britisch-indische Autor Salman Rushdie erklärt im Brustton der Überzeugung, dass er sich nur dem Zeitgeist gefügt habe, der von ihm einen nicht-fiktionalen autobiographischen Text erwartete, obwohl ihm das Schreiben von Fiktion weitaus mehr am Herzen liegt. Der Russe Viktor Jerofejew übergeht die gesamte Diskussion, indem er in seinen Büchern Autobiographisches, also Nicht-Fiktion, und Fiktionales bis zur Unkenntlichkeit vermischt. red
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    KOSMOPOLIS - Interkulturelle Zeitschrift aus Berlin 28-29/2015

    Traumzeit

    30 Jahre BABYLON Metropolis Studies
    URSULA OPITZ VERLAG 1985-2015

    Unser Verlag feiert sein 30jähriges Bestehen. 1985 mit der Reihe „Großstädte Außereuropas“ gegründet, erschien 1994 der erste Band der „Kolonialismus“-Reihe und 1997 die erste Ausgabe unseres Magazins „KOSMOPOLIS - Interkulturelle Zeitschrift aus Berlin“. Seit 2013 veröffentlichen wir aktuelle Beiträge auch auf unserem BLOG babylonmetropolis.wordpress.com.


    In unserer Ausgabe „Traumzeit“ suchen wir nach den künstlerischen, literarischen und philosophischen Wurzeln, die auch in diesem bisher so chaotischen 21. Jahrhundert das Recht zum Träumen erlauben. Von der „Zerstörung der Zeit“ spricht der koreanische Philosoph Byung-Chul Han, wenn er die „Logik der Effizienz“ unserer Epoche kritisiert. Er fordert eine eigene Zeit für Rituale und Zeremonien, für Erzählungen und - zum Träumen.
    In anderen Kulturkreisen wird die neue „Traumzeit“ als nostalgische Besinnung an „heile“ Lebensräumen verstanden. Manado in Nord-Sulawesi will mit neo-eklektizistischen Architekturgebilden die Erinnerung an die einst „schönste Stadt des indonesischen Archipels“ aufleben lassen. Auch beschwören indonesische Autorinnen in ihren aktuellen Romanen auf der Frankfurter Buchmesse 2015 die Epoche der Toleranz und Freizügigkeit unter den hinduistischen Herrschern der Vergangenheit, während sie gleichzeitig an die blutige Epoche zwischen 1965 und 1998 im unabhängigen Indonesien erinnern.
    In einem von Gewalttaten entstellten Mittelamerika träumt der nicaraguensische Schriftsteller Sergio Ramírez von einer Zeit des kreativen Friedens. Und der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado fügt diesem Wunschtraum seine Fotografien in „Genesis“ von einer gerade noch intakten Welt hinzu.
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    KOSMOPOLIS - Interkulturelle Zeitschrift aus Berlin 30/2016

    Gegen den Strich

    Bei dieser Ausgabe stand natürlich der 1884 erschienene und einst berühmte Dekadenz-Roman „Gegen den Strich“ des französischen Autors Joris Karl Huysmans Pate. Die Abkehr von den Zeitgenossen durch Flucht in die luxuriös-gestylte Einsamkeit eines Provinzchalets schien dem adlig-versnobbten Protagonisten der einzige Ausweg zu seiner Seelenrettung. Die Flucht des Protagonisten aus Michel Houellebecqs Roman „Unterwerfung“, 2015, wiederum in diesen Dekadenzroman sollte ihn vor den rechtsextremistischen und islamistischen Exzessen im aktuellen Frankreich retten.
    Unseren Autorinnen und Autoren scheint dies kein gangbarer Weg. Sie zeigen mit künstlerischen Mitteln, daß das derzeitig politisch aufgeheizte Weltenchaos mit kleinen, aber wirksamen Gegenentwürfen konterkariert werden muß.
    Mit dem „Chiangrai Ferrari“ liefert der thailändische Künstler Anon Pairot den kompromißlosesten Beitrag. Das im Frühjahr 2016 auf der „Art Stage Singapore“ gezeigte „Superauto“ wurde von Rattanflechtern in Nordthailand gefertigt, die mit dem langwierigen Arbeitsprozess auch einen Alternativbeitrag zum hektischen Metropolen-Leben ablieferten.
    Der japanische Modeschöpfer Issey Miyake versteht sein gesamtes Lebenswerk als Gegenentwurf zur „Mainstream“-Designwelt. Frauen, die sich zu seinen Kreationen bekennen, brauchen weder Alter noch den Verlust körperlicher Idealmaße fürchten. Denn nur durch die Bewegung des menschlichen Körpers entfalten diese Materialkreationen ihre Schönheit.
    Zwei Fotografen und Reiseschriftsteller, der eine Schweizer, Beat Presser, der andere Indonesier, Agustinus Wibowo, führen ein Leben im Rhythmus ihrer Fotomotive. Sie leben mit den Menschen, manchmal Tage, oft auch Wochen, bis sie die Bildgeschichten nach ihren Vorstellungen eingefangen haben.
    Aber auch Schriftsteller in Mexiko oder Panama – wie etwa in den literarischen „Panama Papers“ – suchen akribisch nach unerzählten Geschichten von Menschen, die bis dato als Unsichtbare totgeschwiegen wurden.
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