Babylon Metropolis Studies Logo
Home
Großstädte-Reihe
Kolonialismus-Reihe
Babylon-Dichtung
Kosmopolis
Verlagsprogramm
Kosmopolis Online (Blog)
Metropolis Diary (Blog)


 
Kontakt
Impressum

BABYLON Metropolis Studies

Ursula Opitz Verlag


Neuerscheinungen

Ankündigung: Neo-Eklektizismus

Auf der Suche nach einer Ästhetik für das 21. Jahrhundert

Ursula Daus

"Neo-Eklektizismus" ist als Fortsetzungsband von "Sehnsucht nach der Moderne. Tropisches Art Déco 1925-1950" angelegt und beschäftigt sich mit der Frage nach einer Ästhetik in einer von globalem "Lifestyle" geprägten Welt mit Einsprengseln regionaler und lokaler Restkultur.

Während die Postmoderne noch die Moderne "assemblierte", sich an ihr "bediente" oder sie "geplündert" hat, zeigt der Neo-Eklektizismus im 21. Jahrhundert nostalgische, rückwärtsgewandte, zukunftsscheue Tendenzen unter Ausnutzung der zeitgenössischen Hochtechnologie. Sein Charakteristikum ist "Restauration" eines virtuellen Idylls.
Details

Neue Stadtbilder – Neue Gefühle [Band 1]

Europäische Stadtanlagen als Weltmodell

Ronald Daus

Die dreibändige Serie "Neue Stadtbilder - Neue Gefühle" zeigt, daß sich ein neues System des Verständnisses großer Städte rund um den Erdball in Gang gesetzt hat.

Der erste Band befasst sich mit den "steinernen" Ursprüngen der Megametropolen in Amerika, Asien, Afrika und Ozeanien im Zuge des europäischen Kolonialismus. Am Beispiel einer der derzeit teuersten Metropolen der Welt, der angolanischen Hauptstadt Luanda, wird die historische Synthese in die Zukunft transportiert. Ausdruck dafür sind in der II. Dekade des 21. Jahrhunderts neben einer spekulativ überbordenden architektonischen Stadtlandschaft eine boomende Literatur-, Kunst- und Musikszene, als deren kosmopolitischster Vertreter der angolanische Schriftsteller José Eduardo Agualusa gilt.
Details

KOSMOPOLIS - Interkulturelle Zeitschrift aus Berlin 24-25/2013

Weltenbummler

Ronald Daus, Ursula Daus, Luis Pulido Ritter, Tamara Pracel, Peter B. Schumann, Alex Westwood, Peter Waldmann

Zwei der berühmtesten Weltenbummler verdanken wir den Gebrüdern Grimm. Die Protagonisten von „Hans im Glück“ und „Von einem der auszog, das Fürchten zu lernen“ repräsentieren die beiden extremen Pole dieser Spezie im deutschen Sprachraum. Während die Franzosen des 19. Jahrhunderts in Literatur und Kunst dem eleganten Flaneur, dem Stadtbummler, huldigten, suchten die romantischen Geister aus den provinziellen deutschen Kleinstaaten ihr Heil in der weiten Welt.
Einer Weltenbummlerin oder einem Weltenbummler ist die Reise selbst wichtiger als das Ziel. Sie oder er kann offen und flexibel auf die am Wegesrand auftauchenden Eindrücke und Erlebnisse reagieren. Das Zeitbudget und die Aufnahmefähigkeit scheinen unbegrenzt.
Der von festen Orts- und Zeitvorgaben gehetzte Pauschaltourist des 21. Jahrhunderts hält sich oftmals ebenfalls für einen Weltenbummler, nämlich dann, wenn sein Reiseziel nur weit genug von der Heimat entfernt liegt. So fühlten sich zum Beispiel die Musiker einer bayrischen Blaskapelle ganz weltenbummlerisch, weil sie der reguläre Flugplan von Neuseeland mit einem Zwischenstopp auf der polynesischen Insel Rarotonga zurück nach Europa führte.
Die Weltenbummler, denen sich unsere Autorinnen und Autoren widmen, sind keine Zufallsreisenden. Sie ließen sich entlang ihrer Reiserouten auf vielerlei Impressionen ein, wie der französische Maler Paul Jacoulet in Japan und Mikronesien, wie der berühmte Einwickelkünstler Christo in Abu Dhabi, wie weitgereiste Architekten und Designer auf der Suche nach einem neuen Stil für das 21. Jahrhundert in Acapulco. Eine andere Sorte von Weltenbummlern finden sich in den Drogenkurieren zwischen Mexiko, den USA und Europa oder in ihren Bossen und anderen Unterweltsgestalten, die auf der ständigen Suche nach Möglichkeiten einer „sauberen“ Geldanlage sind.
Unsere Leserinnen und Leser erwarten in dieser Ausgabe Geschichten von Weltenbummlern sowohl der schönen Künsten als auch der schweren Verbrechen.
red
Details

Neue Stadtbilder – Neue Gefühle [Band 2]

Die Package-City: Berlin

Ronald Daus

Die dreibändige Serie "Neue Stadtbilder - Neue Gefühle zeigt, daß sich ein neues System des Verständnisses großer Städte rund um den Erdball in Gang gesetzt hat.

Der zweite Band befasst sich mit der protoypischen "Package-City" am Beispiel Berlins.

Die "Package"-Methode nimmt oft ganz beliebige Fragmente "spielerisch" wahr. Es gibt weder Vergangenheit noch Zukunft, allenfalls den Plan rasch organisierter "Events". Stadtplaner, Architekten, aber auch Künstler und Literaten antworten auf diese geplanten Spontan-Inszenierungen ebenso pragmatisch wie hilflos.

In dem Reigen der Weltmetropolen gehört deshalb Berlin zu einer der kuriosesten Stadtschöpfungen des 21. Jahrhunderts.
Details

Neue Stadtbilder – Neue Gefühle [Band 3]

Das permanente Chaos

Ronald Daus

Die dreibändige Serie "Neue Stadtbilder - Neue Gefühle" zeigt, daß sich ein neues System des Verständnisses großer Städte rund um den Erdball in Gang gesetzt hat.

Der 3. Band "Das permanente Chaos" befasst sich mit den aktuellen Megametropolen des Globus. Beschreibend und analysierend, intellektuell und künstlerisch verläuft der Weg Richtung Osten bis nach Eurasien: Berlin, Warschau, Minsk, Moskau, Bischkek, Almaty und Astana heißen die Stationen. In eine großangelegten Volte kehrt dann der Blick zurück aufs Ganze, auf die extrem inspirierenden Großstädte des Orients, Asiens, Afrikas und Lateinamerikas: Wien, Istanbul, Teheran, Bombay, Chengdu, Peking, Johannesburg, Kapstadt, Manaus, Caracas.
Details

Die Erfindung paradiesischer Inseln

Der Indische Ozean im 21. Jahrhundert

Ursula Daus

Die Studie beschäftigt sich mit der Frage, wie aus einst unwirtlichen, Jahrtausende lang von Menschen unbewohnten Eilanden zwischen Arabien, Afrika und Indien sogenannte "Inselparadiese" für Kurzzeitbewohner - Touristen, Zweithausbesitzer und reiche Wirtschaftsflüchtlinge – wurden und dieses Phänomen ihren derzeitigen Bewohnern den Lebensunterhalt und oft sogar einen relativen Wohlstand gewährleistet.

Im Fokus stehen dabei die Seychellen, Sansibar, die Comoren, Nosy Be bei Madagaskar, La Réunion, Mauritius und die Malediven.

Rückblenden in die Geschichte, hier vor allem die arabische, persische und indische Besiedlung sowie die europäische Kolonialgeschichte werden in Zusammenhang mit den aktuellen gesellschaftlichen Besonderheiten der einzelnen Inseln gesehen. Eine blühende aktuelle Literaturproduktion genauso wie die inseleigenen Welt-Musikszenen geben Auskunft über die Zukunftsvorstellungen ihrer in der Mehrheit jungen Bewohner.
Details

Die Spanier im Pazifik - reloaded

1520-2015

Ronald Daus, Ursula Daus

Die Entdeckung des Seewegs über den Pazifik bis zu den „Gewürzinseln“ Südostasiens durch den in spanischen Diensten stehenden portugiesischen Seefahrer Ferdinand Magellan im Jahr 1520 bestätigte die von höchster Seite bis zu diesem Zeitpunkt geleugnete Annahme, daß die Erde rund sei. Sie beendete auch die unangefochtene Monopolstellung der Portugiesen in Asien und verband über das größte der Weltmeere hinweg die Nachkommen eines Kulturraums, der seit der Wanderung ihrer Vorfahren über die Meerenge der Beringstraße sich in unterschiedlichster Form entwickelt hatten .

Doch die Spanier, die von nun an mit unablässigem Eifer in den großen pazifischen Raum vordrangen, ihre Eroberungen mit geographischen Namen beglaubigten und allen angetroffenen Bewohnern mit dem Etikett „Indio“ einen Einheitsstatus verpassten – wie sie es von Kolumbus gelernt hatten –, waren ausschließlich von Mißgeschicken, Unglück und dem Vergessen heimgesucht. Ob in den Marquesas-Inseln, den Salomonen, den Neuen Hebriden, in Neuguinea, den Marianen oder Karolinen. Nur in ihrer Erstentdeckung, dem „Pacifico hispanoamericano“, der Pazifikseite von Mittel- und Südamerika, und in den Philippinen, auf der asiatischen Seite des Pazifiks, konnten sie tatsächlich für Jahrhunderte die gesuchten Reichtümer anhäufen und die selbstgestellte Aufgabe der „Zivilisierung“ der „Indios“ vervollkommnen.

Dennoch finden sich auch im 21. Jahrhundert auf den von den Spaniern im 16. Jahrhundert entdeckten Inseln Melanesiens, Mikronesiens und Polynesiens noch vereinzelte Erinnerungsfetzen, Legenden und Artefakte. Diesen Reminiszenzen gehen die beiden Autoren in einer von West nach Ost gelegten Reiseroute nach, treffen auf Ausgefallenes, Abwegiges und Berührendes.
Details

Ankündigung: Die Erfindung des Kolonialismus

2. vollständige, erweiterte und überarbeitete Auflage

Ronald Daus

Mit diesem Buch halten die Leserinnen und Leser zum ersten Mal die ungekürzte, überarbeitete und erweiterte Version meines 1983 erschienen Bandes „Die Erfindung der Kolonialismus“ in Händen. Die Neuauflage nach 30 Jahren erschien mir sinnvoll, da die Erforschung der Beweggründe, die zur ersten Globalisierung durch die europäischen Kolonialmächte führten, nichts von ihrer Brisanz in Zeiten der zweiten Globalisierung im 21. Jahrhundert verloren haben. Und auch in dieser zweiten Phase scheint – wie im 16. Jahrhundert – das Heil Europas in seinem Kontakt und seinem Einfluß in Asien zu liegen, wo die Europäer – und hier an erster Stelle die Portugiesen – seit mehr als 500 Jahre präsent sind.

Mit „Buch II. Beschreibungen: Textsorten des portugiesischen Kolonialismus“ wird das in der 1. Ausgabe vollständig fehlende Kapitel in den Zusammenhang des Gesamtwerks gestellt, das die literarische Aufarbeitung des kolonialen Abenteuers durch die portugiesischen Zeitgenossen bereithält. Des weiteren wurden alle gekürzten Textstellen wiederhergestellt. Die Abbildungen wurden ergänzt, die Bibliographie um gekürzte Titel erweitert sowie ein Orts- und Personenregister angefügt.
Details
Top