Babylon Metropolis Studies Logo
Home
Großstädte-Reihe
Kolonialismus-Reihe
Babylon-Dichtung
Kosmopolis
Verlagsprogramm
Kosmopolis Online (Blog)
Metropolis Diary (Blog)


 
Kontakt
Impressum

BABYLON Metropolis Studies

Ursula Opitz Verlag


Neuerscheinungen

Neue Stadtbilder – Neue Gefühle [Band 1]

Europäische Stadtanlagen als Weltmodell

Ronald Daus

Die dreibändige Serie "Neue Stadtbilder - Neue Gefühle" zeigt, daß sich ein neues System des Verständnisses großer Städte rund um den Erdball in Gang gesetzt hat.

Der erste Band befasst sich mit den "steinernen" Ursprüngen der Megametropolen in Amerika, Asien, Afrika und Ozeanien im Zuge des europäischen Kolonialismus. Am Beispiel der derzeit teuersten Metropole der Welt, der angolanischen Hauptstadt Luanda, wird die historische Synthese in die Zukunft transportiert. Ausdruck dafür sind in der II. Dekade des 21. Jahrhunderts neben einer spekulativ überbordenden architektonischen Stadtlandschaft eine bommende Literatur-, Kunst- und Musikszene, als deren kosmopolitischster Vertreter der angolanische Schriftsteller José Eduardo Agualusa gilt.

Aus dem Inhalt
  • Überraschende Geistesblitze
  • In Stein gehauene Vergangenheit
  • Die weltweite Expansion kolonialer Stadtanlagen: Portugal, Spanien, Niederlande, Großbritannien, Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien
  • Luanda: Jahrhunderte der Akkulturation
  • Die Ausgangslage
  • Vom Provisorium zur Festungsstadt
  • Dichterische Freiheit statt kolonialer Norm
  • Der Wille zur Selbstbestimmung
  • In der Hölle der Gegenwart
  • Nach dem Alptraum
  • Absurde Zukunftszenarien
  • Epilog
  • Details

    Neue Stadtbilder – Neue Gefühle [Band 2]

    Die Package-City: Berlin

    Ronald Daus

    Die dreibändige Serie "Neue Stadtbilder - Neue Gefühle zeigt, daß sich ein neues System des Verständnisses großer Städte rund um den Erdball in Gang gesetzt hat.

    Der zweite Band befasst sich mit der protoypischen "Package-City" am Beispiel Berlins.

    Die "Package"-Methode nimmt oft ganz beliebige Fragmente "spielerisch" wahr. Es gibt weder Vergangenheit noch Zukunft, allenfalls den Plan rasch organisierter "Events". Stadtplaner, Architekten, aber auch Künstler und Literaten antworten auf diese geplanten Spontan-Inszenierungen ebenso pragmatisch wie hilflos.

    In dem Reigen der Weltmetropolen gehört deshalb Berlin zu einer der kuriosesten Stadtschöpfungen des 21. Jahrhunderts.
    Details

    Neue Stadtbilder – Neue Gefühle [Band 3]

    Das permanente Chaos

    Ronald Daus

    Die dreibändige Serie "Neue Stadtbilder - Neue Gefühle" zeigt, daß sich ein neues System des Verständnisses großer Städte rund um den Erdball in Gang gesetzt hat.

    Der 3. Band "Das permanente Chaos" befasst sich mit den aktuellen Megametropolen des Globus. Beschreibend und analysierend, intellektuell und künstlerisch verläuft der Weg Richtung Osten bis nach Eurasien: Berlin, Warschau, Minsk, Moskau, Bischkek, Almaty und Astana heißen die Stationen. In eine großangelegten Volkte kehrt dann der Blick zurück aufs Ganze, auf die extrem inspirierenden Großstädte des Orients, Asiens, Afrikas und Lateinamerikas: Wien, Istanbul, Teheran, Bombay, Chengdu, Peking, Johannesburg, Kapstadt, Manaus, Caracas.
    Details

    Die Erfindung paradiesischer Inseln

    Der Indische Ozean im 21. Jahrhundert

    Ursula Daus

    Die Studie beschäftigt sich mit der Frage, wie aus einst unwirtlichen, Jahrtausende lang von Menschen unbewohnten Eilanden zwischen Arabien, Afrika und Indien sogenannte "Inselparadiese" für Kurzzeitbewohner - Touristen, Zweithausbesitzer und reiche Wirtschaftsflüchtlinge – wurden und dieses Phänomen ihren derzeitigen Bewohnern den Lebensunterhalt und oft sogar einen relativen Wohlstand gewährleistet.

    Im Fokus stehen dabei die Seychellen, Sansibar, die Comoren, Nosy Be bei Madagaskar, La Réunion, Mauritius und die Malediven.

    Rückblenden in die Geschichte, hier vor allem die arabische, persische und indische Besiedlung sowie die europäische Kolonialgeschichte werden in Zusammenhang mit den aktuellen gesellschaftlichen Besonderheiten der einzelnen Inseln gesehen. Eine blühende aktuelle Literaturproduktion genauso wie die inseleigenen Welt-Musikszenen geben Auskunft über die Zukunftsvorstellungen ihrer in der Mehrheit jungen Bewohner.
    Details

    KOSMOPOLIS - Interkulturelle Zeitschrift aus Berlin 23/2012

    Impotente Götter

    Ronald Daus, Ursula Daus, Clarita Avila, Dmitrij Chmelnizki, Ralph Boxer

  • "KOSMOPOLIS - Interkulturelle Zeitschrift aus Berlin ist einzigartig auf dem deutschen Zeitschriftenmarkt". Dr. Christine Waiblinger, Public Relations Manager, Taschen Verlag, Köln


    Hier ein Vorgeschmack auf die nächste Ausgabe , die auch im Zeichen der EURO 2012, der Fussballeuropameisterschaft in der Ukraine und zahlreichen Buchveröffentlichungen zur Ukraine anlässliche der Leipziger Buchmesse steht.

    „Mit Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens“, dichtete Friedrich Schiller in seinem Drama „Die Jungfrau von Orleans“. So spontan dieser Ausruf des englischen Feldherrn Talbot angesichts seiner Niederlage gegen die Truppen der Franzosen unter Anführung dieser Kriegerin war, so spontan kann man derzeit die vollkommene Ohnmacht all unserer einstigen Götter und unserer aktuellen gottähnlichen Ikonen angesichts des irdischen Chaos konstatieren.

    Die Ablösung von überirdischem Glanz und Herrlichkeit durch die absolute Paradiessuche im Hier und Jetzt zeitigte den vollständigen Verlust göttlicher Allmacht. Erfolgreich begann die Entmachtung des Pantheons bereits zur Zeit der Antike. Ein alleinseeligmachender Gott setzte sich an seine Stelle, bis auch er im Zeitalter der Aufklärung den allzu menschlichen Ideologien unter dem Banner der Vernunft geopfert wurde.

    Mit dem Ende der Ideologienvielfalt und dem Sieg eines eindimensionalen globalen Kapitalismus hat nun wieder – ganz wie einst im Alten Testament – das Geld als Goldenes Kalb den höchsten Altar erklommen. „Wer sich wehrt, lebt verkehrt“, heißt der abgewandelte Revoluzzerspruch der Alt-68iger heute.

    Mit dem virtuellen Rüstzeug des weltweiten Netzes scheint dem Einzelnen eine Waffe gegen Ungerechtigkeit und Willkür an die Hand gegeben zu sein - wie der „Arabische Frühling“ 2011 zu belegen glaubte. Kann wieder einmal ein unsichtbarer Ersatzgott die Ohnmacht seiner Vorläufer in ein potentes Machtzentrum verwandeln? Unsere Autorinnen und Autoren gehen in ihren Beiträgen dem Verlust der Allmacht der Götter über die Jahrtausende nach – von Afghanistan bis in die Ukraine, von Brasilien bis zum krisengeschüttelten Griechenland des 21. Jahrhunderts, das ausgerechnet von diesen einst mächtigen Göttern gänzlich der Willkür virtueller Kräfte überlassen wird.
    red

  • Im Schatten der Götter. Ukrainische Notizen 2012
  • Kretische Impressionen. Wo der Raub der Europa endete.
  • Das Ende der Schamanenkraft. Amazonas-Indianer retten den Urwald per Internet
  • In Berlin und anderswo
  • Neue Bücher mit zahlreiche Neuerscheinungen auch zur Ukraine, aus dem Taschen-Verlag Köln, von Kehrer Heidelberg, HatjeCantz aus Ostfildern, Unionsverlag Zürich, edition fotoTAPETA Berlin, u.v.a.m.



  • Details
    Top